Wie aus einer Pressemitteilung der SPD Laubach hervorgeht, beschäftigt sich am Montag, 27. Mai, ab 19 Uhr der Haupt-, Bau- und Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit dem Thema Schwimmbadsanierung. Zunächst aber wird eine Rechtsanwältin die Gesetzeslage zu den wiederkehrenden Straßenbeiträgen erläutern und danach soll der Ausschuss eine Beschlussempfehlung zur Erneuerung des Schwimmbades abgeben.
Die Sozialdemokraten bezweifelten seit Beginn der Diskussion die Notwendigkeit eines teuren Edelstahlbeckens, weil das Freibad kein Wasser mehr verliert. Der defekte Schieber wurde repariert.
Technisch notwendige Reparaturen sollten nach Meinung der Sozialdemokraten natürlich immer vorgenommen werden, aber bitteschön NICHT für 4 oder 5 Mio Euro! Laubach müsse erst einmal den notwendigen Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses in der Schottener Straße verkraften. Auch seien die 2,2 Mio Euro aus der Hessenkasse eigentlich für dringend notwendige Straßenreparaturen in den Stadtteilen und für Brückensanierungen gedacht, nicht allein für das Schwimmbad!
Man dürfe gespannt sein, schreiben die Sozialdemokraten weiter, ob FW und CDU am Montag von ihren Traumtänzereien Abstand nähmen, bei der CDU gebe es dafür immerhin einige Anhaltspunkte. Beim Bürgermeister und seinen Gefolgsleuten, den Freien Wählern, scheine der Weg zur Vernunft steiniger zu sein. Sonst hätte Klug nicht darauf bestanden, das Thema Schwimmbad im Hauptausschuss des Stadtparlamentes zeitlich vor der Behandlung des Themas Haushalt 2019 auf die Tagesordnung zu setzen. Er hoffe wohl, dass die Ausschussmitglieder noch schnell ein Edelstahlbecken durchwinken werden, bevor sie sich am Tag darauf mit dem Haushaltsplan 2019 befassten, der bekanntlich wegen zu hoher Neuverschuldung nicht vom Regierungspräsidenten genehmigt wurde.
Die endgültige Entscheidung werde dann die Stadtverordnetenversammlung am 13. Juni treffen. Da die Koalitionsparteien FW und CDU über die Mehrheit im Stadtparlament verfügen,...
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